Projekt Beschreibung

Bürgerdialog Ortsumgehung Erwitte

Im Ortskern von Erwitte treffen die beiden Bundesstraßen B 1 und B 55 aufeinander. Fast 15.000 Pkw und Lkw fahren pro Tag durch den Ort. Der aktuelle Bundesverkehrswegeplan gibt grünes Licht für den Bau einer Ortsumgehung.

Zuständig für die Planung ist die im Auftrag des Bundes und des nordrhein-westfälischen Verkehrsministeriums tätige DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH).

Die DEGES befindet sich in der Phase der Machbarkeitsstudie. Sie startet zu einem sehr frühen Zeitpunkt in den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Verbänden und relevanten Interessengruppen, um bestmögliche Varianten für eine Linie ausfindig zu machen. IKU gestaltet und begleitet den Dialog. IKU führt das Beteiligungsverfahren vor Ort durch und macht den Prozess so transparent und verständlich. Dabei bezieht IKU die Belange aller von der Planung betroffenen Interessengruppen mit ein.

Als erstes sichtbares Zeichen markiert die seit dem 11. April freigeschaltete Internetseite www.ortsumgehung-erwitte.de den Einstieg in das Beteiligungsverfahren. Nutzer erhalten hier alle wichtigen Informationen zum Projekt und zum Bürgerdialog. Ein Dialogforum, an dem neben relevanten Stakeholdern aus unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens auch einige zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger teilnehmen, beschäftigt sich in drei Sitzungen inhaltlich mit den Vor- und Nachteilen der unterschiedlichen Varianten.

Von der DEGES beauftragte Umweltgutachter haben anhand von Raumwiderstandsanalysen zunächst Grobkorridore erarbeitet. Zu diesen konnten Bürgerinnen und Bürger sowie die Stakeholder bei der Auftaktveranstaltung am 20. Mai 2019, bei den beiden Sitzungen des Dialogforums, bei zwei Exkursionen am 24. Juni und 2. September 2019 und auf einer interaktiven Karte Rückmeldung geben, die IKU auswertete.

Auf Grundlage der Grobkorridore haben zwei von der DEGES beauftragte Ingenieurbüros drei technisch machbare Varianten inklusive erster Verkehrsprognosen erarbeitet, die sie bei der Planungswerkstatt am 19. September 2019 präsentierten. An Planungstischen konnten die Bürgerinnen und Bürger sowie die Stakeholder ihre Anmerkungen und Hinweise zu den ersten drei Planfällen anbringen und ihre Ideen für alternative Linien mittels Klebestreifen in die Karten einzeichnen.

Im Nachgang der Planungswerkstatt wird die DEGES alle Hinweise zu den drei visualisierten Planfällen sowie zu neuen vorgeschlagenen Linien auswerten. Die Ergebnisse hat die DEGES beim Planungsforum im Dezember 2019 vorgestellt.

Ansprechpartner: Frank Claus

Dezember 2019

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