Projekt Beschreibung

Faktenklärung im Dialog zum Insektensterben

Der Insektenrückgang ist laut Bundesumweltministerium keine lokale, sondern eine bundesweite Entwicklung. Verschiedene Studien machten dies deutlich. Kurz gefasst sei die Ursache der Verlust und die Verschlechterung naturnaher Lebensräume. Die Landwirtschaft ist beim Insektenschwund Verursacherin und Betroffene zugleich. Einige Bewirtschaftungsformen im Ackerbau sowie der Einsatz von Insektiziden sind für den Rückgang von Insektenpopulationen verantwortlich. Gleichzeitig gilt der Einsatz von Insektiziden in der heutigen Landwirtschaft als unverzichtbar.

Im November veranstalteten wir in unseren Räumen zu diesem Thema einen Experten-Workshop. Fast 20 Vertreter/innen unter anderem aus Stiftungen, Verbänden und der Industrie diskutierten Maßnahmen, die Schutzgebiete, landwirtschaftliche Nutzflächen und den Siedlungsraum betreffen, und beleuchteten Aspekte wie Umweltbildung und Kommunikation.

Ein Ausschnitt der Ergebnisse:

  • Kinder und Jugendliche benötigen Umweltbildungsmaßnahmen, die theoretisch und praktisch in der Feldmark den Wert von Insekten deutlich machen.
  • Die Ursachenforschung bei der Wirkung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln auf Insektenpopulationen muss forciert werden.
  • Die Digitalisierung und weitere Automatisierung in der Landwirtschaft kann den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln künftig effizienter gestalten.

Das Kurzprotokoll mit allen Ergebnissen können Sie hier herunterladen.

Ansprechpartner ist Martin Enderle

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