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Klimawandel

"Nichts kann so bleiben wie es ist. Alles muss sich ändern, wenn wir bleiben wollen."

Klimawandel ist das globale Jahrhundertthema, es durchdringt alle gesellschaftlichen Bereiche. Soll das 2-Grad-Ziel erreicht werden, das die internationale Wissenschaft als Leitlinie für beherrschbaren Klimawandel gesetzt hat, stehen sämtliche Produktions- und Konsummuster vor umfassenden Veränderungen. Darin liegen große Entwicklungschancen für Gesellschaft und Wirtschaft, aber auch jede Menge Konfliktpotenziale. Gleichzeitig geht es nicht nur um die Eindämmung des Klimawandels durch eine klimaneutrale Wirtschafts- und Lebensweise, es geht auch um notwendige Anpassungen an die Klimaveränderungen, an extreme Wetterereignisse, Hitzewellen, Dürreperioden oder den Anstieg des Meeresspiegels.

Viele Veränderungen kommen nur schleppend voran, andere stehen vor gravierenden Widerständen. Denn es gibt Gewinner und Verlierer der Klimaschutzpolitik wie auch des Klimawandels. Über Richtung, Wege und Tempo entscheidet das Wechselspiel zwischen Staat/Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Und am Ende sind es die Bürger, die diese Wege mitgehen, vorantreiben, akzeptieren und tolerieren oder nicht – als Wähler, politisch Beteiligte und Konsumenten.

Frühzeitige Verständigung
Um sich rechtzeitig auf tragfähige Ziele und Strategien zu verständigen, um Marktentwicklungen erheblich zu beschleunigen, um Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen, braucht das magische Viereck aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Bürgern mehr Kooperationen und Dialoge. Kurz: mehr Beteiligung bei der Kommunikation und Gestaltung des Weges zu den Klimazielen. Wie Beteiligungskommunikation zum Klimawandel aussehen kann, daran arbeitet IKU als Dialoggestalter in einer Reihe von Projekten.

Wir sind dabei als Berater, Moderatoren, Konfliktvermittler
und als Entwickler komplexer Beteiligungsprozesse unterwegs:
Wir unterstützen das Bundesumweltministerium und das Umweltbundessamt bei der Entwicklung einer Beteiligungs- und Kommunikationsstrategie zur Anpassung an den Klimawandel. Wir bereiten regionale Marktplätze und Kooperationsbörsen vor, auf denen Unternehmen, Wissenschaft, zivilgesellschaftliche und staatliche Akteure Projekte zur Anpassung an den Klimawandel auf die Beine stellen.

Im NRW-Umwelttechnologiecluster bringen wir Unternehmen, Wissenschaft und Forschung mit Dialogmethoden so zusammen, dass neue Kooperationen entstehen – z. B. beim Thema Raumwärme. In Backcasting Planspielen lassen wir Stakeholder "vom Ende her denken" und die Frage in Simulationen beantworten "wie haben wir das zusammen geschafft" z. B. im Projekt InnovationCity Ruhr.

Wir bringen Stakeholder aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft in einem Dialogprozess zusammen, um Hindernisse bei der Marktentwicklung aus dem Weg zu räumen (z. B. beim NABU-Dialog zur Energieeffizienz). Mit unserer Hilfe entwickeln Kommunen integrierte Klimaschutzkonzepte, die durch die Beteiligung aller relevanten Akteure mehr Durchschlagskraft entfalten. Beim Ausbau der Stromnetze helfen wir einem großen Netzbetreiber mit einer Kommunikationsstrategie, die auf Transparenz und aktive Information und Beteiligung der Anspruchsgruppen setzt.

Ansprechpartner sind Bianca Bendisch, Marcus Bloser und Andreas Kleinsteuber

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Wie konnte uns das gelingen?

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Beratung Amprion und Verbändevereinbarung für den Netzausbau

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Kommunikationsstrategie Anpassung Klimawandel

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