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Energie

"Wir müssen die Energiewende in den nächsten Wochen einleiten."
(Horst Seehofer, 29.03.2011)

Nach der Reaktorkatstrophe in Fukushima am 11./12. März 2011 konnte es selbst vielen konservativen Politikern nicht schnell genug gehen: Die Energiewende soll kommen – am besten morgen. Das ist nicht nur eine politische Zäsur, die Widerspruch bei vielen (eigenen) Interessengruppen hervorrufen wird. Es ist ein Leitbild, das auf eine vollständige Transformation unseres Energiesystems setzt. Im Energieland NRW, in Deutschland und Europa.

Breite gesellschaftliche Diskurse sind nötig
Wie die Energiewende konkret aussieht, welche Technologien und Märkte zum Tragen kommen sollen und welche nicht, wie die neue Infrastruktur aussieht, ob und welche Brückentechnologien benötigt werden, in welchem Zeitraum und mit welchen Zielkonflikten die Energiewende umgesetzt werden kann, alles Fragen, die breite gesellschaftliche Diskurse einfordern. Es geht um die Mobilisierung von breiten "Gewinner-Bündnissen" für die Bausteine der Energiewende, die nicht von selbst kommt. Und es geht um die Akzeptanzfrage: politische und gesellschaftliche Akzeptanz für die Veränderungen und Kosten der Energiewende. Besonders vor Ort in Kommunen und Regionen, dort, wo die neue Infrastruktur der Energiewende stehen wird.

Um sich rechtzeitig auf tragfähige Ziele und Strategien zu verständigen, um Marktentwicklungen erheblich zu beschleunigen, um Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen, braucht das magische Viereck aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Bürgern mehr Kooperationen und Dialoge. Kurz: mehr Beteiligung bei der Kommunikation und Gestaltung der Energiewende. Wie Beteiligungskommunikation zur Energiewende aussehen kann, daran arbeitet IKU als Dialoggestalter in einer Reihe von Projekten.

Wir sind dabei als Berater, Moderatoren, Konfliktvermittler und als Entwickler komplexer Beteiligungsprozesse unterwegs:
Im NRW-Umwelttechnologiecluster bringen wir Unternehmen, Wissenschaft und Forschung mit Dialogmethoden so zusammen, dass neue Kooperationen entstehen, zum Beispiel beim Thema Raumwärme.

In Backcasting Planspielen lassen wir Stakeholder "vom Ende her denken" und die Frage in Simulationen beantworten "wie haben wir das zusammen geschafft" – z. B. im Projekt Innovation City Ruhr, mit dem eine ganze Stadt binnen 10 Jahren auf Energieeffizienz getrimmt werden soll. Wir bringen Stakeholder aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft in einem Dialogprozess zusammen, um Hindernisse bei der Marktentwicklung aus dem Weg zu räumen (zum Beispiel beim NABU-Dialog zur Energieeffizienz bei Gebäudewärme).

Beteiligung aller relevanten Akteure
Mit unserer Hilfe erstellen Kommunen integrierte Handlungskonzepte für ihre Energieversorgung, die durch die Beteiligung aller relevanten Akteure mehr Durchschlagskraft entfalten. Beim Ausbau der Stromnetze helfen wir einem großen Netzbetreiber mit einer Kommunikationsstrategie, die auf Transparenz und aktive Information und Beteiligung der Anspruchsgruppen und Öffentlichkeit setzt.

Für Stadtwerke und Verkehrsbetriebe führen wir interaktive Kundenforen durch, um die Bedürfnisse und Sichtweisen der Kunden für strategische Entwicklungen zu ermitteln.

Ansprechpartner sind Dr. Frank Claus, Andreas Kleinsteuber und Petra Voßebürger

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NRW Umweltcluster

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Beratung Amprion und Verbändevereinbarung für den Netzausbau

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Wie konnte uns das gelingen?

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