Profit meets Non-Profit
Wie entsteht nachhaltiges Verbraucherverhalten?
In unseren Stakeholder-Dialogen geht es häufig darum, sich in geteilter Verantwortung für einen nachhaltigen Konsum einzusetzen. Doch:„Wie entsteht nachhaltiges Verbraucherverhalten? Welche Faktoren sind entscheidend?“– diese Fragen bleiben immer wieder offen. Ein Grund für uns, zum IKU-Dialog „Profit meets Non-Profit“ einzuladen. 25 Personen aus Unternehmen und Nicht-Regierungsorganisationen trafen sich zur Diskussion dieser Fragen am 8. November 2011 in unserem Dortmunder Büro.
Den Auftakt machte Uwe Schneidewind mit fünf Thesen. Anders als oft gehört, setzte der Präsident des Wuppertal Instituts in seiner Kernthese mehr auf die Prägung durch Verhaltensvorbilder als auf die aufklärende Wirkung von Information:„Nicht das Handeln folgt dem Denken, sondern das Denken dem Handeln“.
Trendsetter und eigene Erfahrungswerte sind wesentlich für verändertes Verhalten und für nachhaltigen Konsum. In den weiteren Beiträgen und Diskussionen des Nachmittags zeigten Unternehmensvertreter, wie sie es ihren Kunden erleichtern, sich beim Produktkauf oder der Inanspruchnahme von Dienstleistungen nachhaltig zu verhalten. Oder wie sie selbst neue Trends setzen.
Auch die NGOs setzen mit ihren Aktivitäten, Aktionen und Kampagnen häufig bei Unternehmen bzw. deren Produkten an, um Verbraucher für nachhaltigen Konsum zu sensibilisieren. Prominentes Beispiel ist die Kampagne von Greenpeace für nachhaltig produziertes Palmöl, deren Adressat Nestlé bzw. ein Nestlé-Produkt war.
Für 2012 planen wir eine Fortsetzung des Themas. Im Mittelpunkt von Profit meets Non-Profit: Die Sicht der Verbraucher selbst. Wie erleben diese ihre Handlungsmöglichkeiten und die Unterstützung durch nachhaltig aktive Unternehmen?
Wenn Sie bis dahin der Diskussion Ihre Note mitgeben wollen, haben Sie dazu Gelegenheit in unserem Diskussionsforum – wir freuen uns auf Ihre Meinung!
Tina Löffelbein (Greenpeace) -
Macht oder Ohnmacht des Verbrauchers
Chrsitian Carlé (TUI Deutschland) -
Instrumente für Management und Verbraucherkommunikation
Ansprechpartner ist Jürgen Anton




